Bei einem Regionalradiosender wird ja schon darüber in einem Werbespott gespottet … das was wahrscheinlich neben mir noch viele, viele andere Menschen erleben …
Man wartet auf sein Paket, ist daheim, aber es klingelt nicht … Jedoch findet man am nächsten Tag, wenn man die Post aus dem Kasten holt, eine Benachrichtigungskarte, das man sein Paket in der Filiale abholen kann … Wir bekommen hier zu 90% nur noch Benachrichtigungskarten in den Postkasten geworfen. Ich habe das selber schon beobachtet, wie der Paketmann einfach die Benachrichtigungskarte eingeworfen hat, aber gar kein Paket dabei hatte …
Dieses Ereignis trug sich um halb zwei am Mittag zu, auf der Benachrichtigungskarte, war dann der Vormittag als Zustellversuch eingetragen …. Einzelfall??? Mit Nichten … bei uns mittlerweile eher die Regel! Aber man mag ja gar nicht klagen, denn es kam auch schon vor, das nicht einmal die Benachrichtigungskarte bei uns im Briefkasten gelandet ist …
Ich denke der Paketzusteller versteht darunter Arbeitserleichterung, denn wenn er nicht so viele Pakete ausliefern muss, also nicht unnötig lange vor Türen steht und auf das Öffnen warten muss, keine Treppen und Fahrstühle nutzen muss, sondern einfach Benachrichtigungskarten in den Briefkasten wirft .. spart er sich ja nicht nur den täglichen Sport, sondern hat ja auch noch früher Feierabend … hier hat wohl jemand wieder nicht seine Arbeitsbeschreibung gelesen, oder falsch verstanden… oder gibt es dort keine Arbeitsplatzbeschreibungen mehr?? Sehr traurig finde ich das! Dabei habe ich jahrelang ausschließlich mit dem „gelben“ Paketdienst versand, weil ich der Meinung war, diese Mitarbeiter erhalten noch eine angemessene Vergütung und werden nicht so ausgebeutet, wie bei einigen anderen Paket- und Briefzustellern, die diesbezüglich ja auch regelmäßig in den Medien vertreten sind.
Paketzustellung bei uns also eine heikle Sache in der Regel! Ausnahmen bestätigen da natürlich die Regel
Deswegen zahle ich auch nicht mehr im Voraus, es ist mir einfach zu unsicher geworden, denn man weiss ja gar nicht, ob man das Paket erhalten wird … und auf die gute alte Post kann man sich schon lange nicht mehr verlassen … denn noch schlimmer ist hier die Briefzustellung in der Straße, die ihres Gleichen sucht …
Wir Bewohner dieser Straße sollten am Besten einfach einen Gemeinschaftsbriefkasten einwerfen und im Wechseldienst die Post dann selber verteilen … denn eigentlich ist es doch jetzt schon so, das man mittlerweile fast täglich, nach dem Gang zum Briefkasten, die Schuhe schnüren muss um die falsch eingeworfenen Post beim Nachbarn einzuwerfen.
Kann mal passieren, Fehler sind menschlicht denkt ihr Euch vielleicht!!?? Sicherlich, das stimme ich zu, aber nicht in dem Maße, wie es hier stattfindet …
Bei mindestens jedem dritten Öffnen des Briefkastens entdecke ich falsche Post im Kasten. Entweder liegt dann dort Post der umliegenden Nachbarn drinnen, oder Post von Personen die hier nicht wohnen, die hier niemand kennt … Post der Voreigentümer, obwohl man schon mehrfach darauf hingewiesen hat, das diese Personen seit nunmehr über zwei Jahren hier nicht mehr wohnen … auch nicht im Keller unterm Haus
Und wenn ihr nun denkt, ich spreche von einzelnen Briefen … nein so ist es nicht. Zu Höchsttagen, hatte ich schon 6 falsch adressierte Briefe in meinem Briefkasten …
Da braucht sich meiner eins gar nicht wundern, dass wir regelmäßig an uns versandte Briefe nicht erhalten, denn nicht jeder Nachbar wird wie ich, die Post beim entsprechenden Nachbarn einwerfen, oder als Irrläufer an die Post zurück geben … ich denke einfach mal, einige Post ist für den ein oder anderen Nachbarn einfach zu spannend … anders kann ich mir nicht erklären, warum wir nur jeden zweiten, dritten Kontoauszug erhalten, warum man mittlerweile regelmäßig Mahnungen im Kasten vorfindet, weil man die vorausgegangene Rechnung nicht gezahlt hat ….
Wie soll man auch eine Rechnung zahlen, die man nie erhalten hat … kann ja mal vorkommen, aber mittlerweile passiert dies regelmäßig und leider kann man nicht alles auf Lastschrift umstellen, sodass man diesem Misstand entgehen kann.
Das Briefgeheimnis wurde also anscheinend hier abgeschafft. Vielleicht denkt sich die Post ja, das der Kunde in Zeiten der medialen Welt mit Facebook und Co. Nichts dagegen hat, das jeder Nachbar weiss, was man auf dem Konto hat, wer einem so schreibt, wo man so verkehrt …. mit Nichten, meine Herrschaften der Post!
Das man natürlich die Post seines Nachbarn bei Falschzustellung nicht öffnen darf ist ja klar, aber jeder weiss auch, das man evtl. Nachbarn hat die einfach zu neugierig sind und eh täglich rätseln, wie man sich Haus, schönes Auto, Boot, Urlaub und Co. Leisten kann
So gut es geht, haben wir alles auf E-Mail und Faxverkehr umgestellt. Leider ist dies nicht überall möglich … sodass sich das Problem von unserer Seite aus, nicht ganz abstellen lässt!
Warum wende ich mich nicht an die Post fragt ihr Euch!!??
Kann ich Euch sagen, dieser Zustand geht nun bereits seit über einem Jahr so und schriftliche Beschwerden hat es bereits gegeben. Die einzige Reaktion darauf, war ein Schreiben der Post, das dies nur eine Ausnahme sein kann, da es ansonsten noch nie Beschwerden in dem Zustellgebiet gegeben hätte, bzw. jedenfalls nicht erwähnenswert viele Beschwerden und das diese schon fast beleidigt war, wie sich der Kunde denn über so einen Misstand beschweren kann …
Weiter stand betreffende Zustellerin bei uns vor der Tür, am Morgen um halb zehn mit einer Kopie unserer Beschwerde und beschimpfte uns in asozialster Manier, wie wir denn einfach eine Beschwerde an ihren Arbeitgeber schicken könnten und das würde ja so alles gar nicht stimmen …
Neben den falsch zugestellten Briefen, ist betreffende Zustellerin so kompetent, das diese Büchersendungen vor die Tür legt (wir wohnen an einer Hauptverkehrsstraße) und weil dies augenscheinlich Angst hat, ein paar Pfunde zu verlieren, immer über unsere Mauer zum Nachbarn hinüber steigt, um dort die Post einzuwerfen …
Allerdings hat besagte Dame dabei, unter anderem Tonfiguren auf unserer Mauer umgeworfen, weil ihre Körperkoordination nicht immer zu klappen scheint … mal ganz davon abgesehen, das es sowieso unmöglich ist, unser Mauer in Räubermanier zu benutzen, nur um sich ca. 5 Meter Fußweg zu ersparen …
Man sieht also, Beschwerdemanagement klappt wunderbar bei der Post … spart man sich einfach die Abteilung und lässt es die betreffenden Mitarbeiter selber regeln … ein System mit Zukunft
mit Sicherheit!?
Noch vor ein paar Tagen stand meine Nachbarin vor mir, mit einem Packen Post in der Hand, der falsch bei ihr im Kasten gelandet war. Daraufhin unterhielten wir uns über diesen Misstand der Postzustellung in unserer Straße … Ergebnis der Kunde ist ausgeliefert, wird vom Unternehmen Post nur noch als notwendiges Übel angesehen … als Bittsteller! Verkehrte Welt, verkehrte Welt ….
Man kann nur seine eigenen Schlüsse daraus ziehen, in dem Maße, wie es einem möglich ist. Bei mir ist es so, ich versende wenn es geht nur noch per E-Mail oder Fax und nur in absoluten Notfällen, wenn es gar nicht mehr geht über das Postsystem … denn ich möchte meine EUROS nicht in ein solche Inkompetenz stecken, deren Ignoranz und Frechheit seines Gleichen sucht. Kaufte ich früher noch Postkarten und Bürobedarf in der Postfiliale, fahre ich Heute lieber in einen Büromarkt. Anstatt der netten Postkarte, kann man Heutzutage ja auch eine schöne E-Mailgrußkarte versenden. Den jährlichen, weihnachtlichen Postbotengruß mit Trinkgeld sparen wir uns ebenso … ab und an muss man auch mit Traditionen brechen ….
Denn ich zahle nicht noch ein gutes Weihnachtstrinkgeld dafür, das ich meine Post nicht erhalte, oder die Falsche und dann auch noch von der Zustellerin beschimpft werde, nur weil mich dieser Zustand aufregt … ich habe nämlich keine masochistischen Ambitionen in mir
Ich werde dann gleich mal mit meiner Tochter zusammen die beiden Briefe verteilen, die Heute wieder falsch im Briefkasten gelandet sind. Die Tage muss ich dann einmal zur Postfiliale im Stadtteil, in der ein Paket für mich hinterlegt wurde, obwohl ich zum angegebenen Zeitpunkt des Zustellversuches daheim war und dann darf ich netterweise auch noch in die Hauptfiliale in die Stadtmitte, wo es wenige überteuerte Parkplätze gibt um eine gewöhnliche Postsendung abzuholen, die augenscheinlich nicht in den Briefkasten passte … wie schön es die Post doch versteht, den Kunden mit ihren Aufgaben zu beschäftigen
Ernst nehmen kann man ein solches Unternehmen nicht mehr … auch das mehr und mehr Postfilialen geschlossen werden, finde ich nicht mehr schlimm, denn schlechter werden kann es sowieso nicht mehr, höchstens besser
der Optimismus stirbt zuletzt sage ich mir
Man stelle sich mal ein solches Arbeiten, bei Polizei und Feuerwehr vor, oder bei der Ärzteschaft …. da wäre die Hölle los, aber so was von
was das eine Aufruhr geben würde …
Post- und Briefzustellung im Jahre 2011 weiter ein Glücksspiel … dabei mag ich Glücksspiel überhaupt nicht … aber bei diesem Spiel ist man ja augenscheinlich hilflos ausgeliefert …
In dem Sinne, Humor hat, wer trotzdem lacht
genießt das schöne Wetter, und haltet euer Haupt in die Sonne, so wie die Erdmännchen vom Zoo Gelsenkirchen

Eure
RUHRPOTTMUMMY
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